Aqua Walking

Was ist Aqua Walking?

Das Aqua Walking gehört zu den Sportarten, bei denen bekannte Sportarten, die an Land ausgeführt werden in das Wasser verlagert werden. Die Grundlage für das Aqua Walking ist das Walking. Hierbei geht es darum schnell und dynamisch zu Laufen. Diese Bewegungen werden beim Aqua Walking ins Wasser übertragen.

Beim Aqua Walking gibt es zwei verschiedene Arten. Zum einen gibt es „normale“ Aqua Walking Kurse. Daneben gibt es aber auch noch das Aqua Nordic Walking. Bei dieser Sportart werden wie beim Nordic Walking an Land spezielle Stöcke zur Unterstützung der Bewegung eingesetzt. Allerdings unterscheiden sich diese Stöcke von denen des Nordic Walking an Land.

In der Regel werden entsprechende Kurs in den Schwimmbädern angeboten. Aus diesem Grund besteht so die Möglichkeit, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Im Übrigen macht es mehr Spaß, gemeinsam mit anderen Sport zu treiben und die Motivation ist so zu meist auch höher, wie wenn der Sport allein ausgeübt wird.

Für wen ist Aqua Walking geeignet?

Diese Sportart ist sowohl für Einsteiger, als auch für Personen geeignet, deren Kondition nicht so gut ist, oder die älter sind. Auch im Rahmen von Rehasport oder für Patienten mit Arthrose oder Rheuma ist sie geeignet. Ebenfalls können Personen, die übergewichtig sind, diesen Sport gut ausüben. Selbstverständlich ist der Sport aber auch für alle anderen gedacht, die Freude an Bewegung im Wasser haben.

Bei einem akuten Bandscheibenvorfall oder wenn kürzlich ein Herzinfarkt aufgetreten ist, sollte das Aqua Walking vermieden werden beziehungsweise nur nach Absprache mit einem Arzt erfolgen. Dies gilt ebenfalls, bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Entzündungserkrankungen, die sich in einer akuten Phase befinden oder Bluthochdruck.

Was ist der Vorteil von Aqua Walking?

Wie bei allen Sportarten im Wasser ist das Aqua Walking eine schonende Art der Bewegung. Das liegt daran, dass der menschliche Körper im Wasser Auftrieb hat und aus diesem Grund die Schwerkraft nicht so stark wirken kann wie an Land. So können beim Sport im Wasser die Bänder, Sehnen, Gelenke und auch die Wirbelsäule geschont werden. Um den Auftrieb zu verbessern, und damit dessen vorteilhafte Wirkungen zu verstärken werden zum Teil auch aus Schaumstoff hergestellte Schwimmgürtel verwendet.

Bei den Wassersportarten gibt es keinen Kontakt zum Erdboden, auf diese Weise können Muskelverspannungen vermieden oder auch verringert werden. Eine weitere Besonderheit ist, dass das Risiko einer Verletzung wesentlich geringer ist, als bei Sportarten an Land.

Im Wasser werden anders als bei der gleichen Sportart an Land auch noch zusätzlich die Bauch- und Rückenmuskulatur gestärkt. Der Grund dafür ist, dass bei den Bewegungen im Wasser dieses verdrängt werden muss.

Ein weiterer Vorteil ist auch, dass gerade durch regelmäßigen Wassersport das gesamte Herz-Kreislauf-System sowie das Immunsystem und die allgemeine Fitness gestärkt werden. Das Gleiche gilt auch für die Kraft und die Ausdauer.

Im Wasser ist die Muskelspannung (auch Muskeltonus genannt) deutlich geringer als an Land. Das hat den Effekt, dass den meisten Menschen die Bewegungen im Wasser leichter fallen, als an Land. So werden die Wassersportarten als entspannender empfunden als die gleichen Sportarten an Land.

Beim Sport im Wasser wird auch die Durchblutung gefördert. Das ist zum einen gut für den gesamten Körper und die Fitness. Es hat aber auch den Vorteil, dass dies auf das Gewebe straffend wirkt.

Es sollte aber beachtet werden, dass die positive Wirkung des Auftriebs mit abnehmender Wassertiefe immer geringer wird. Das bedeutet, dass die Wirkung im stehtiefen Wasser am besten sind.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mit dem Aqua Walking viele positive Effekte auf den Körper, die Gesundheit und die Fitness erzielt werden können. Dabei geschieht dies auf schonendere und entspannendere Art und Weise als an Land.